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Aufmacher-Microsoft-Xbox-360

Im Februar 2013 gab Microsoft bekannt, weltweit etwa 76 Millionen Xbox-360-Konsolen verkauft zu haben. Zeit für einen Überblick!

 Na, da gab es wohl irgendwo ein kleines Sicherheitsleck, was? Schon Wochen vor der offiziellen Veröffentlichung sickerten die ersten Bilder des Xbox-Nachfolgers durch, die Präsentation auf MTV gab den Spekulationen schließlich ihren Wahrheitsgehalt: Weg mit dem schwarzen, eckigen Koloss namens Xbox, die neue Xbox 360 kommt nun mit runden Formen ganz in Weiß und auf Wunsch auch aufrecht stehend daher.

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Ein starkes Herz

Als Motor dient ein von IBM hergestellter PowerPC-Prozessor mit drei Kernen zu je 3,2 GHz. Laut Microsofts eigenen Aussagen erreicht die Xbox 360 damit eine Leistung von etwa 1 TFLOP. Der Grafikchip kommt von ATI und läuft mit 500 MHz, beide Chips greifen auf den gemeinsamen Arbeitsspeicher von 512 MB zu. Bemerkenswert ist das "intelligente" Kühlsystem: Eine Kombination aus Luft- und Wasserkühlung schützt die empfindliche Elektronik vor dem Abrauchen. Je nach Einsatz und Bedarf können sich einzelne Bereiche des Kühlsystems selbständig deaktivieren, um die Geräuschentwicklung zu drosseln. Eine austauschbare 20 GB-Festplatte war anfangs standardmäßig dabei und ermöglichte es zum Beispiel, auch Offline-Spielern Online-Inhalte zugänglich zu machen, indem ein Freund mit Xbox Live-Zugang die entsprechenden Inhalte (z.B. neue Level oder Multiplayer-Maps) auf seiner Harddisk mitbringt. Die Festplatte ist speziell auf die Xbox 360 zugeschnitten und kann nicht einfach so in einen x-beliebigen PC eingebaut werden. Zum Ende ihres Lebenszyklus waren Versionen mit Festplatten bis zu einer Größe von 500 GB erhältlich.

Wer oder was sind FLOPS?

Die reine Taktfrequenz ist als Maß für die Leistungsfähigkeit eines Prozessors wenig aussagekräftig. Manche Prozessoren können in einem Taktzyklus mehr Berechnungen durchführen als andere. Daher greift man oft auf die Einheit FLOPS zurück, da hierdurch Speicher und Datenbus (die Verbindung zwischen Prozessor und Speicher) mit einbezogen werden. FLOPS ist die Abkürzung für "FLießkommazahlen-OPerationen pro Sekunde". Fließkommazahlen sind für komplexe Berechnungen innerhalb eines Computers (z.B. für 3D-Grafiken) sehr wichtig. Demnach sind 1 Tera-FLOPS = 1.000 Giga-FLOPS = 1.000.000.000.000 FLOPS.

Zum Vergleich: Die PlayStation 2 erreicht etwa 6 Giga-FLOPS. Zu verbissen sollte man die Zahlen aber nicht sehen: Da die Gesamtleistung einer Konsole noch von vielen anderen Faktoren abhängt (und nicht zuletzt von den Fähigkeiten der Programmierer), kann man jetzt nicht einfach hingehen und sagen, dass die Xbox 360 167-mal so stark ist wie eine PS2. Solche Zahlenspielereien gehen gerne von den Herstellern selbst aus, um das eigene Produkt möglichst gut aussehen zu lassen. Also, lassen Sie sich nicht von theoretischen Zahlen blenden – letztendlich zählt nur das, was auf dem Bildschirm zu sehen ist!

Beim Laufwerk setzt man auf bewährte Standards und verwendet ein 12-fach DVD-Drive. Der Grund liegt laut Microsoft in der schnelleren Zugriffsgeschwindigkeit. Neuartige Formate wie HD-DVD und Blu-ray würden zwar mehr Speicherplatz, aber zunächst langsamere Lesegeschwindigkeit bieten. Zudem sei die Datenkapazität einer DVD völlig ausreichend – nicht zuletzt dank neuer Kompressionstechnologien, durch die große Datenmengen Platz sparend auf DVD untergebracht werden können. Als "positiver Nebeneffekt" konnte bei Markteinführung auch der Einstiegspreis der Xbox 360 von einem Standard-DVD-Laufwerk profitieren. Gegen Ende des Jahres 2007 wurde ein standardmäßig ein leiseres (aber nicht schnelleres) DVD-Laufwerk des Herstellers Lite-on verbaut.

Der Controller

Soll ja keiner sagen, Microsoft wäre nicht lernfähig: Der Xbox 360-Controller orientiert sich in Größe und Design am S-Controller der bisherigen Xbox. Entscheidender Unterschied: Die Tasten Schwarz und Weiß sind von der Frontfläche verschwunden und wurden auf zwei digitale Schultertasten verlegt, die sich nun direkt über den Analog-Triggern befinden. Damit ähnelt die Tastenanordnung dem PS2-Controller und erleichtert es, mehrere Tasten gleichzeitig zu bedienen. Die kabellosen Funkcontroller sind mit auswechselbaren Akkus ausgestattet und werden zum Aufladen mit einem Ladekabel in die USB-Ports der Konsole gestöpselt. Ein Kalibrierungs-Knopf an der Konsole erleichtert die Zuordnung von Controller zur zugehörigen Xbox, damit es bei mehreren Xboxen im Raum kein Funk-Durcheinander gibt. Mit dem Xbox-Button in der Mitte springt ihr jederzeit direkt zum Online-Marktplatz, der leuchtende Ring erleichtert die Spielerzuordnung im Splitscreen.

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Multimedia

Das Hauptmenü der Xbox 360 lässt sich jederzeit auf Knopfdruck aufrufen. Hier erhalten Sie diverse Xbox Live-Informationen (Downloads, anstehende Events etc.) und haben Zugriff auf die Multimedia-Funktionen. Auf der Xbox 360 können Sie Ihren eigenen Soundtracks nun standardmäßig in jedes Spiel einbinden. Über die USB-Ports lassen sich externe Medien wie MP3-Player oder Digitalkameras anschließen und die darauf enthaltenen Daten mit der Xbox 360 wiedergeben. Fotos können auch online anderen Usern zugänglich gemacht werden. Diverse Sicherheitseinstellungen schränken die Bereitstellung und den Zugriff auf solche Daten auf Wunsch ein, so dass Eltern ihre Kinder vor ungeeigneten Inhalten schützen können. Durch den Media Center Extender lassen sich von einem angeschlossenen PC die dortigen Medien (z.B. Filme) mit der Konsole abspielen. Natürlich kann die Xbox 360 auch weiterhin DVD-Filme wiedergeben, wobei der Einsatz einer Fernbedienung möglich, aber nicht notwendig ist.

Wer oder was ist XBOX Live?

Xbox Live Der Online-Dienst Xbox Live ist ja ein für Microsoft wichtiges Feature und wurde auf der Xbox 360 weiter ausgebaut. Auf dem "Marktplatz" werden Download-Inhalte zum käuflichen Erwerb angeboten: Anfangs nur von den Spieleherstellern, später auch von den Spielern selbst (zum Beispiel getunte Fahrzeuge). Hier treffen sich auch die Zocker zu Online-Matches, wobei reine Zuschauer ebenfalls zugelassen sind. Die Kommunikation erfolgt über Text-, Sprach- und Videonachrichten, für letzteres gibt es eine spezielle Xbox 360-Kamera, ähnlich der EyeToy-Kamera von Sony.

Die neuen Xbox Live-Dienste gibt es in zwei Preisstaffelungen: "Xbox Live Gratis" (vormals „Silber“) ist kostenlos und bietet einfache Chats und Downloads an, Online-Gaming ist damit aber nur begrenzt möglich. Das volle Online-Paket ist "Xbox Live Gold" mit Optimatch-Funktion, Video-Chats und dem bekannten Online-Gaming im vollen Umfang.

Im September 2014 war Xbox Live bereits in 42 Ländern verfügbar und wurde von über 46 Millionen Mitgliedern genutzt. Die Xbox-Live-Unterstützung für die erste Xbox-Generation wurde im April 2010 eingestellt.

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Ring of Light

Ein lustiges Feature ist der Einschaltknopf an der Vorderseite, von Microsoft auch liebevoll "Ring of Light" genannt. Jeweils ein Viertel dieses leuchtenden Kreises repräsentieret durch verschiedene Farben im Multiplayer-Splitscreen den jeweiligen Bildschirm-Ausschnitt. Da sich ein Ring mit passender Farbe auch am Controller befindet, sieht jeder Spieler sofort, welcher Bereich des Bildschirms für ihn bestimmt ist. Wer jetzt mitdenkt, wird feststellen, dass die Zuordnung ja verfälscht wird, wenn man die Konsole flach hinlegt. Das hat auch Microsoft bedacht: Das Kühlsystem erkennt selbstständig die Lage der Konsole und stellt die Farbsegmente in der jeweils richtigen Position dar.

Der Ring hat ebenfalls Online-Funktionen und informiert über eingehende Nachrichten und Herausforderungen eines Freundes. Und zwar jederzeit – auch, wenn ihr zum Beispiel eine DVD schaut. Durch den Lichtring wird eure Spiel- oder Filmsession nicht durch aufdringliche Bildschirmeinblendungen unterbrochen. Bei mehreren Spielern im Raum kennzeichnet die Farbe, für wen die Nachricht bestimmt ist. Aufgrund gerade in der ersten 360-Generation vermehrt aufgetretener Hardware-Fehler, die durch drei rot blinkende LEDs im "Ring of Light" angezeigt wurden, wird dieser bis heute spöttisch gern als "Ring of Death" bezeichnet.

Neues und Bewährtes

Die 64 MB großen Memory Cards werden bei der Xbox 360 nicht mehr in den Controller gestöpselt, sondern an der Vorderseite der Xbox 360 in einen der beiden Steckplätze. Hinter einer Klappe verbergen sich zwei USB-Ports (ein weiterer auf der Rückseite), des Weiteren befinden sich Empfänger für Infrarot-Fernbedienung und Funkcontroller an der Vorderseite. Die Frontblende, Faceplate genannt, ist übrigens austauschbar und in verschiedenen Farben und Sondereditionen erhältlich. Anschlüsse für Video, Audio und Ethernet befinden sich wie gewohnt auf der Rückseit. Obwohl die Xbox 360 das HDTV-Format unterstützt, gab es einen HDMI-Ausgang erst ab 2007 und dann auch nur in allen Versionen oberhalb der „Core“-Variante. Zudem erlebte die Xbox 360 im Laufe der Jahre mehrere Hardware-Revisionen, die sich unter anderem in Netzteilen von immer geringerer Leistung (zuletzt 115 Watt) und damit auch einem etwa halbierten Stromverbrauch bemerkbar machten.

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Zahlen, Daten, Fakten

Prozessor
Grafik
Arbeitsspeicher
Speichermedium (intern)
Datenträger
Anschlüsse
Netzwerk/Internet
Maße
Gewicht
IBM Power PC Xenon, 64 Bit, 3 Kerne mit je 3.2 GHz
ATI Xenos Grafikchip, 500 MHz
512 MB GDDR3 RAM (700 MHz, 22,4 GB/s)
4 GB Flash bis 500 GB Festplatte (modellabhängig)
12fach DVD-Laufwerk
3x USB 2.0, 4x Funkcontroller 2,4 Ghz, Ethernet, AV, HDMI (ab 2007), Netzteil
Ethernet; WLAN über Adapter
8,4 (H) x 29,5 (B) x 25,8 (L) cm (ohne Netzteil & FP);7,5 (H) x 27 (B) x 26,4 (L) cm (Slim)
ca. 3 Kg; ca. 2,9 kg (Slim)

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Xbox 360 4 GB: das E-Modell im neuen Xbox-One-Design. Mit einsteigerfreundlichen 4 GB und Controller!

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Catherine: ein großes Abenteuer als Brain Training auf der Xbox 360.

Aufmacher-Information

Lernspiele auf Xbox 360

Vor allem Musik- und Fitness-Games sind dank Kinect-Unterstützung auf der Xbox 360 ebenso stark vertreten wie hervorragend spielbar. Aber auch in anderen enres lassen sich kleine und große Software-Perlen finden. Zum Beispiel diese:

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Create: Kreativitätsspiele sind auf der Xbox 360 rar gesät. Immerhin stimmt die Qualität!

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