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Beamer: Lernspiele in großem Rahmen

Aufmacher-Ratgeber-Beamer

Beamer richtig kaufen und nutzen, Großbildträume günstig realisieren: Wer sagt denn, dass nur Sport- und Actionspiele auf der großen Leinwand so viel besser aussehen? Trotzdem gibt es (auch für Lernspiele) einiges zu beachten...

Großbild liegt im Trend. Kein Wunder, die Preise für Großbildfernseher fallen. 50 Zoll sind kein Privileg der oberen Zehntausend mehr und besonders Lernspiele der Kategorien Sport & Fitness, Musik und Kreativität wirken einfach fesselnder und echter. Von Spielfilmen ganz zu schweigen. Durch die große HD-Auflösung 1080p muss man sich auf diesen Bildgrößen auch keinen Bildpunktmatsch per Hausantenne mehr angucken. Aber wieso soll man sich mit 50 Zoll zufrieden geben, wenn auch 300 Zoll drinnen sind? Und das sogar noch deutlich günstiger! Ja, liebe Freunde: Wem es nicht groß genug sein kann, der greift zu einem Beamer. Doch da gibt es einige Punkte zu beachten.

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Nicht einfach losziehen

Einfach in den nächsten Elektroladen zu marschieren und sich einen Projektor zu kaufen, kann im heimischen Wohnzimmer unlösbare Probleme verursachen. Zunächst sollte man sich das ausgewählte Zimmer genau angucken. Wie viel Platz ist vorhanden? Kann der Raum abgedunkelt werden? Ist eine 2-Meter-Leinwand tragende Wand vorhanden? Wenn einer dieser Punkte in zu kleiner Größe oder gar nicht vorhanden ist, wird es schwer. Klingt jetzt einfach, doch bedenken Sie: Besitzen Sie beispielsweise eine dieser Wohnwände mit Wandregalen, dann fällt die Montage einer Leinwand über TV-Gerät oder AV-Receiver flach. Doch das ist der beste Platz dafür. Wenn dort Platz ist, dann folgt der nächste Check.

Wie groß ist der Raum? In der Regel gilt: Je größer der Abstand zwischen Beamer und Leinwand, desto größer das mögliche Bild. Die maximal angegebene Bildgröße bezieht sich immer auf dem maximalen Beam-Abstand. Die meisten Beamer bringen es tatsächlich auf fast sieben Meter Bilddiagonale. Das ist für einen durchschnitten Raum natürlich viel zu groß. Wer dann fünf Meter von diesem Bild entfernt sitzt, hat keinen Spaß mehr am Pixelzählen. Es sei denn, Sie haben auch in der ersten Reihe im Kino eine gute Zeit. Nein, zwei Meter Bild sind eine sinnvolle Größe. Diese Größe ist bei einem Beam-Abstand von drei bis vier Metern schon zu erreichen. Da bleibt genug Platz für Sofa, Couch und natürlich einen sinnvollen TV-Eindruck.

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Was ist denn dieser Gain-Faktor?

Das ist ein anderes Wort für Leuchtdichtefaktor. Er besagt nichts anderes, als das Licht-Abstrahlverhalten einer Leinwand. Denn bei einer Leinwand wird Licht auf ein sogenanntes Tuch geworfen, das wiederum auf den Menschen abgestrahlt wird. Bevor es jetzt zu sehr nach Physik-Unterricht klingt: Mit dem Gain-Faktor 1 sind Sie im Heimbereich sehr gut bedient. Allerdings sind auch dunkle (meist dunkelgraue) Leinwände erhältlich. Meist werden diese als „Black Screen“ vertrieben. Sie sollen auch sehr kontrastreiche Projektionen bei Tageslicht ermöglichen. Die Hersteller empfehlen Beamer mit Lichtleistungen ab 3.000 ANSI Lumen. Damit sind nicht nur die notwendigen Beamer deutlich teurer, sondern auch die Leinwände.

Beamer, Leinwand – gerade Sache

Und der nächste Check. Für einen optimalen Bildgenuss sollte der Beamer gerade auf die Leinwand projizieren. Denn nur wenige Geräte bieten Einstellungen, um auch leicht schräge Aufstellpositionen zu korrigieren, und optimal ist das nicht. Es sollte nur in unvermeidlichen Situationen in Betracht gezogen werden. Falls möglich, bietet sich eine Deckenmontage an.

Dann ein weiterer Check. Ein schnell vergessener Faktor: Sie benötigen auch eine Leinwand. Zwar lässt es sich auch auf eine ebene weiße Wand beamen, und das anfangs sogar mit gutem Eindruck, doch schnell werden Sie mehr Bildqualität wollen. Wenn Sie wirklich eine normale Wand nutzen wollen, achten Sie darauf, dass sie so glatt wie möglich ist. Ein richtig gutes Bild erreicht man aber nur mit einer ordentlichen Leinwand. Für das durchschnittliche Wohnzimmer empfehlen sich Rollo- oder Rahmenleinwände. Erstere haben den Vorteil, dass sie nach der Benutzung wieder aufgerollt werden können und nichts außer einem Kasten an der Wand zurück bleibt. Nachteil: Rollleinwände können schnell Wellen schlagen. Sie sind auch recht schwer, da das Gehäuse in der Regel aus einem Metall ist. Die Wand sollte also ein einstelliges Kilogrammgewicht tragen können. Nicht, dass am Ende die Konstruktion auf den Fernseher kracht. Die Rahmenleinwand bleibt von Wellen verschont. Sie kann auch komplett aus Kunststoff sein. Das macht sie sehr leicht. Sie bleibt aber immer in ihrer Form an der Wand hängen. Sicher, man könnte sie klappbar basteln, aber in der Praxis erweist sich das als sehr umständlich. Bedenken Sie also, dass Sie bei einer Rahmenleinwand immer ein zwei bis drei Meter breites, „weißes Bild“ an der Wand hängen haben werden. Damit wäre der Heim-Check abgeschlossen. Alles ist gegeben? Klasse, dann machen wir uns an das richtige Produkt.

Rollo- oder Rahmenleinwand?

Rolloleinwand: Eine Rolloleinwand hat, wie der Name sagt, große Ähnlichkeit mit einem Rollo für das Fenster. Rolloleinwände haben meist einen Griff, an dem sie einfach heruntergezogen werden. Zieht man im ausgezogenen Zustand leicht daran, rollen sie sich wieder ein. Wer es luxuriös mag, kann sich auch eine Motorleinwand zulegen. Die rollt dann auf Knopfdruck.

Rahmenleinwand: Diese Leinwände sind am besten verarbeitet. Sie schlagen keine Wellen, sind sehr stabil, müssen aber fest an eine Wand montiert werden. Sie können nicht eingerollt werden. Wer einen eigenen Kinoraum betreibt oder schlicht viel Platz hat, greift zu einer Rahmenleinwand. Übrigens: Von Stativleinwänden raten wir ab. Zu viel Gefummel beim Aufbau.

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Zeit für 1080p

Vor wenigen Jahren hätten wir Ihnen noch 720p-Beamer empfohlen, jetzt halten wir es aber wie mit TV-Geräten: Unter 1080p sollte man nicht mehr zuschlagen, da sämtliche Mittelklassegeräte deutlich unter die magische 1.000-Euro-Grenze gerutscht sind. Eines aber vorweg: Beim Beamerkauf ist der persönliche Eindruck noch entscheidender als bei TV-Geräten. Ein zweiter wichtiger Tipp: Schauen Sie sich Geräte vor Ort beim Händler an, achten Sie darauf, dass die Testumgebung in etwa Ihrem Wohnzimmer entspricht. Jeder Beamer um die 800-1.000 Euro macht in einem taghellen Raum eine schlechte Figur. Die Präsentationsumgebungen in großen Elektromärkten lassen Beamer im Vergleich mit den präsentierten Fernsehern immer sehr schlecht aussehen. Ist der Projektor aber sinnvoll eingestellt und der Raum abgedunkelt, ist das Bilderlebnis um einiges besser.

Derzeit ist es auf dem Beamermarkt recht ruhig. Einige Hersteller versuchen sich daran, stereoskopisches 3D per Beamer zu einem bezahlbaren Preis umzusetzen. Allen voran Acer. Der Acer H6510BD bringt 3D für gerade mal knapp 600 Euro per Konsole ins heimische Wohnzimmer bringen. Und in diesem Preissegment gibt es aktuell absolute Traumangebote, der größte Unterschied dieser Leistungsklasse ist tatsächlich der Preis. Auch in puncto Größe, Gewicht und Kontrast gibt es Unterschiede. Zumindest wenn man bei Letzterem auf die Herstellerangaben achtet. In der Praxis erweist sich dieser Unterschied aber als weniger erkennbar, als es die Zahlen vermuten lassen. Die meisten Beamer weisen zudem sehr angenehme Lautstärken auf. Zwar ist keiner flüsterleise, doch die Xbox 360 ist immer noch lauter als alle zusammen. Wer die Beamer nicht gerade direkt neben seinen Ohren platziert, wird sie kaum wahrnehmen.

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Kleines Beamer-Glossar

Aufmacher-Information

Helligkeit

Die Helligkeit eines Beamers misst man in ANSI Lumen. Der Begriff kommt vom American National Standardisation Institute (ANSI). Das Institut schreibt dazu ein spezielles Messverfahren vor. Generell lässt sich sagen: Je höher der ANSI-Lumenwert, desto mehr Restlicht kann im Raum vorhanden sein.

Lens Shift

Beschreibt die Möglichkeit einer möglichst variablen Verstellung der Linse. Je ausgefeilter der Lens Shift ist, desto schräger kann auch der Beamer zur Leinwand aufgestellt werden. Ist kein Lens Shift vorhanden, muss der Beamer sehr gerade zur Leinwand stehen.

Kontrast

Misst man den Kontrast, dann misst man den farblich größtmöglichen Unterschied. Das ist Schwarz und Weiß. Je höher der Kontrast, desto höher die theoretische Schärfe. Doch Achtung: Mehr Schärfe macht nicht unbedingt eines besseres Bild. Bei zu viel Schärfe kann es zu Doppelkonturen kommen.

LCD

Abkürzung für „Liquid Crystal Display“. Das weiße Licht schickt die Beamerlampe durch ein Farbbild erzeugende Prismen. Im Vergleich zu DLP eine bessere Farbabstufung, aber weniger Kontrast. LCD-Projektoren sind durch diese Technik meist deutlich größer als die DLP-Kollegen.

Schwarzwert

Dieser Begriff beschreibt die Tiefe von Schwarz auf einem Bild. Man sagt, je tiefer der Schwarzwert, desto besser der Kontrast eines Bildes. Im ungünstigsten Fall ist Schwarz im Bild als dunkles Grau wahrnehmbar. Je mehr Restlicht im Raum ist, desto schlechter sind auch die Schwarzwerte einer Projektion. Siehe Gain-Faktor.

DLP

Abkürzung für „Digital Light Processing“. Hier kommen sehr viele kleine Spiegelchen und ein Farbfilterrad zum Einsatz. Manche Menschen nehmen einen „Regenbogeneffekt wahr. Das sollte jeder subjektiv testen. Hat einen besseren Kontrast als LCD.

 

Aufmacher-Information

Full-HD, 3D, beste Bewertung

Leistungsstarke DLP-Beamer mit vollem Funktionsumfang auch für anspruchsvolle Spieler und Cineasten gibt es längst zu erschwinglichen Preisen.  Selbstverständlich immer mit Full-HD-Auflösung, 3D-Unterstützung, hohem Kontrast, großer Helligkeit und besten Bewertungen von Kunden und in Tests. Zum Beispiel diese drei:

Acer-H6510BD

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eSmart Rahmen-Leinwand: qualitativ hochwertiger Kundenliebling, tolles Preisleistungsverhältnis!

Aufmacher-Information

Leinwände: Rollo oder Rahmen?

Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile (siehe Kasten im Artikel).  Die wesentlichen Unterschiede in Platzbedarf und Preis liegen auf der Hand, doch auch bei Leistungs- und Qualitätsmerkmalen lohnt ein prüfender Blick. Unsere Empfehlung gilt zum Beispiel diesen Lösungen: