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TVs für Lernspiele: Worauf es wirklich ankommt!

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3D, LED, OLED – auf den Müll mit den alten Glotzen? Für Lernspieler muss es nicht immer das Neueste und Teuerste sein. LernSpiele24 erklärt den Stand der Technik und verrät, worauf es wirklich ankommt.

Wer derzeit durch Elektronikmärkte schlendert, steht schnell vor einem ganzen Fernsehmeer. Meist werden wir magisch von diesen Geräten angezogen. Je dünner ihre Bauweise, desto stärker unser Drang, sie zu begutachten. Vor der Mattscheibe angekommen, nehmen unsere Augen Buchstaben wahr und das Hirn setzt sie zu Abkürzungen und Worten zusammen: 3D, LED, OLED, Ultra HD, Quattron und Cell TV. Im Kopf beginnt es zu rattern: Haben normale Fernseher ausgedient?

Die Qual der Wahl (nicht nur für Lernspieler)

Nie war es so schwer, im Dschungel der neuen TV-Technik den Durchblick zu behalten. War es bisher schon nicht leicht, sich zwischen all den Plasma- und LCD-Geräten zu entscheiden, wird das in den nächsten Monaten noch schlimmer werden. Schon längst haben sich so genannte LED-TVs auf den Markt breitgemacht und verwirren sogar Fachleute: wieder eine neue Art Fernseher? Zeit, endgültig mit einem Gerücht aufzuräumen: Bei LED-TVs handelt es sich nicht um eine neue Art Fernseher, sondern nur um eine neue Art Hintergrundbeleuchtung. Während bei herkömmlichen LCD-Geräten eine CCFL-Hintergrundbeleuchtung (Cold Cathode Fluorescent Lamp) zum Einsatz kommt (sieht aus wie ein Solarium), sind es bei LEDs die namensgebenden Light Emitting Diodes. Bei diesen unterscheidet man aktuell zwischen Edge-LED und Direct- bzw. Full-LED.

Man kann beide Arten aber optisch ganz gut auseinanderhalten. Edge-LED-Geräte sind meist sehr dünn, denn bei diesen Fernsehern sitzen die LEDs im Rahmen. Das hat den Vorteil, keine LEDs mehr hinter das Display verbauen zu müssen und spart Platz. Wer zum Beispiel schon einmal Samsungs aktuelle LED-TVs gesehen hat, weiß diese Technik zu schätzen. An der dünnsten Stelle messen diese Geräte keine acht Millimeter. Die Direct- bzw. Full-LED-Geräte sind etwas dünner als CCFL-Fernseher. Bei dieser LED-Technik werden die LEDs direkt hinter dem Planel verbaut und sind in so genannten Clustern angeordnet.

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Flach ist schön

Was bringt die neue Beleuchtung abseits einer sehr eleganten Geräteoptik? Auf dem Papier verfügen die LED-Geräte über enorme Kontrastwerte. Das liegt vor allem an einem im Detail besseren Schwarzwert als bei CCFL-Geräten. Weshalb? Viele LED-Fernseher können die LEDs an bestimmten Stellen auf dem Panel sehr genau dimmen, bei CCFL-Geräten geht das in diesem Ausmaß nicht. Praktisch, denn so wird die gewünschte Stelle dunkler, was ein besseres Schwarz bedeutet. Edge-LEDs haben vereinzelt das Problem, dass durch die flache Bauweise das Panel nicht ganz einheitlich ausgeleuchtet wird. Dieses Problem bekamen die Hersteller aber mit steigender Seriennummer mehr und mehr in den Griff.

Unterm Strich aber bieten die Geräte mit LED-Beleuchtung tatsächlich ein satteres Bild als CCFL-TVs. Das ist bei sehr teuren Geräten auf den ersten Blick sichtbar, bei günstigeren Modellen zeigt es erst der direkte Vergleich zwischen CCFL und LED. Wer jetzt unruhig auf dem Sofa hin und her rutscht, in der Annahme, dass es vielleicht doch ein LED-Gerät sein soll, kann sich wieder beruhigen. In unseren Augen sollten sich gerade Lernspiel-Fans den immer noch zu zahlenden Aufpreis gut überlegen.

Die Differenz zwischen einem sehr guten und preislich enorm attraktiven CCFL-Gerät und einem geschmeidigen LED-TV ist zwar in den letzten Jahren mehr und mehr geschrumpft, dennoch wird generell jeder, der sein Budget clever einsetzt, den größten Spaß mit Filmen und Spielen haben, denn für das beste audiovisuelle Erlebnis braucht es TV, AV-Receiver und Boxensystem. Und die Filme und Spiele muss immerhin auch irgendwer bezahlen.

Plasma bleibt übrigens Plasma. Wer die Unterschiede zu LCD-Geräten aktuell wissen will: Neben einer anderen Technik ist der Plasma für jene Spieler interessant, die ein kinoähnlicheres Bild möchten. Die Bildschärfe ist im Vergleich mit LCD-Geräten etwas geringer. Dass der Plasma ein Stromfresser ist, sollten Sie sich aber von niemandem mehr erzählen lassen.

Alles 3D oder was?

Ein weiterer Verwirrungsfaktor ist aktuell das Wort 3D. Denn stereoskopisches 3D ist bei LCDs und Plasmas möglich. Geht es nach der Industrie, ist 3D das neue Ding. Trotzdem will die Industrie derzeit noch, dass wir Brillen tragen, um den 3D-Effekt sehen zu können. Doch seit der Präsentation des Nintendo 3DS steht außer Frage, dass nach dem Brillenzeitalter Geräte kommen werden, die autostereoskopisch sind, also einen 3D-Effekt ohne Brille ermöglichen. Aktuelle 3D-Geräte mit Brille ermöglichen einen uneingeschränkten Blickwinkel. Es ist egal, ob Sie schräg neben dem TV sitzen oder genau davor.

Ob das die kommenden autostereoskopischen Geräte auch direkt können werden, bleibt abzuwarten. Sitzt man vor dem Nintendo 3DS, muss man beispielsweise einen recht exakten Winkel einhalten, sonst verschwindet der 3D-Effekt. Was also tun? Ist ein 3D-Gerät mit Brille wirklich interessant, insbesondere für Lernspieler? Wer immer das Neueste zuhause stehen haben will, seinen Fernseher nicht ausschließlich für Lernspiele benötigt, die Anschaffung eines 3D-Blu-ray-Players plant (oder bereits einen besitzt) und auch gerne mal 2D-TV-Programm in 3D konvertiert gucken will, kommt um ein 3D-TV nicht herum.

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Da kommt was auf Sie zu!

Könnte es sich aber nicht lohnen, mit dem Kauf noch etwas zu warten? Es kann. Der Grund sind etliche neue Produktgruppen. Eines der wohl kraftvollsten Pakete ist Toshibas Cell TV. Das Gerät wird wohl das Flaggschiff in Toshibas weiterer Planung sein. Das Interessante ist eine separate Mediabox, die mitgeliefert wird. Diese beinhaltet den Cell – eine Weiterentwicklung des Chips, der auch in der PlayStation 3 Verwendung findet. Was soll das bringen? Versprochen wird eine hervorragende Echtzeitumrechnung von 2D-Inhalten zu 3D. Das können andere 3D-TVs zwar auch, aber ihnen steht nicht die Cell-Power zur Verfügung – entsprechend besser soll ein auf 3D „geupscalter" 2D-Film aussehen.

Auch LG gibt derzeit richtig Gas. Schon mit der nicht mehr aktuellen Infinia-Reihe setzte man dort voll und ganz auf eine stylische Optik. Mit dem 47LX9500 war es LG erstmals gelungen, Full-LED extrem schmal zu bauen. Mit etwas mehr als drei Zentimetern Tiefe war das schon sehr beachtlich. Noch beeindruckender lasen sich Kontrastwerte, 3D, 400 Hz und 24p (keine Bildruckler bei Blu-rays).

Apropos, Kontrastwerke: 10.000.000:1 – das schaffte erstmals bei diesem Hersteller LGs 15EL9500. Dabei handelt es sich um LGs ersten AMOLED (Active Matrix Organic Light Emitting Diode). Herrgott, was ist das nun wieder? Vereinfacht gesprochen, die Technik von morgen. Das TV-Gerät war nur 4,3 Millimeter tief und benötigte keine Hintergrundbeleuchtung, da jeder Pixel über eine eigene Stromverbindung verfügte. Auf diese Weise wurde das Leuchten erzeugt. Wer den 15EL9500 von der Seite betrachtet, hat Mühe ihn zu erkennen, so schmal ist er. OLED-TVs werden allerdings immer noch zu vergleichsweise hohen Preisen hergestellt und angeboten. Keine Frage, dieser Technik gehört die Zukunft, da solche Displays wohl auch biegbar sein werden und sehr stromsparend sind. Doch bis es sie zu fairen Preisen in der Kategorie über 40 Zoll geben wird, ist sicher auch Autostereoskopie bei Fernsehern ein großes Thema.

  • Curved-TV
  • Ultra-HD-TV

Curved und Ultra??

Curved TV: Bezeichnung für Fernsehgeräte mit konkav gewölbtem Display. Der Vorteil soll eine komplette Ausfüllung des Gesichtsfelds eines Betrachters sein, da alle Bildbestandteile etwa gleich weit von ihm entfernt sind. Allerdings funktioniert dies nur bei einem wirklich mittig positionierten Zuschauer – sobald mehrere Personen nebeneinander vor dem Curved TV sitzen, verringert sich der Effekt oder verpufft vollkommen. Seit 2014 haben alle führenden Hersteller Curved TVs in LED- oder OLED-Ausführung im Programm.

Ultra-HD: Die Abkürzung für „Ultra High Definition“ beschreibt den Nachfolger des Full-HD-Standards. Nur HDTV-Geräte (TVs, Blu-ray-Player, Videospielkonsolen, Smartphones etc.), die eine Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln wiedergeben oder aufzeichnen können, werden als Ultra-HD-Geräte bezeichnet – oder alternativ als „4K-Gerät“, da sich bei einer Verdoppelung der Pixelzeilen die Pixelanzahl effektiv von zwei auf acht Millionen vervierfacht. Der Ultra-HD-Standard setzt zudem einen größeren Farbraum, eine höhere Farbauflösung, einen HDR-Modus sowie einen geeigneten Anschluss (etwa HDMI 2.0 oder Display Port 1.2) voraus.

 

Quattron ist keine Pizza

Die Vorhaben von Sharp sind da für Spieler schon interessanter. Bei den Japanern hört alles auf das Wort Quattron. Diese Technologie mischt den Standardfarben Rot, Grün, Blau noch Gelb dazu. Das soll vor allem drei Effekte haben: Das Bild wird heller, gleichzeitig aber stromsparender, weil für die Erhellung die helle Farbe Gelb genommen wird, statt mehr Energie. Außerdem soll die Farbe Gelb nochmals den Kontrast steigern. Zudem will man in diesem Zusammenhang auch das Thema 3D angehen. Scanning Backlight soll Ghosting und Bildverdunklungen komplett abschaffen. Preislich sind die Quattron-Modelle deutlich humaner als Toshibas Cell, bewegen sich aber immer noch in höheren Sphären.

Philips Antwort auf so viel Innovation heißt Bildverbesserung um jeden Preis. Hier will man die Reaktionszeit von einer Millisekunde auf eine halbe Millisekunde reduzieren. Außerdem soll zukünftig eine Technik namens „Pro LED" sogar ein HD-Bild noch besser machen. Damit sollen die benachbarten Bildpunkte besser aufeinander abgestimmt werden. Man darf gespannt sein, ob das tatsächlich etwas Sichtbares bringt, oder ob man Verbesserungen mit der Lupe suchen muss.

Fazit: Lernspieler sind schlauer!

All dieses Wissen und all diese Aussichten bringen uns zum Schluss, dass auch für Spieler, die eine Konsole der aktuellen Generation unter dem TV stehen haben, viele der supermodernen Fernseher zu viel können. Unserer Ansicht nach fährt man mit einem herkömmlichen LED-TV derzeit am besten. Vor allem weil Sie dabei viel sparen und sich eine größere Diagonale leisten können. Auch das große Thema 3D sollte sorgfältig beobachtet werden. Potenzial ist vorhanden, aber ganz ehrlich: Die Brille stört und nur sehr wenige Lernspiele für stationäre Konsolen unterstützen dieses Feature. Wer sich also zu den Cineasten zählt, wird ohnehin zu Ultra HD, hoher Bildfrequenz und aktivem 3D greifen. Lernspieler achten eher auf eine große Bilddiagonale, gute Werte bei Kontrast und Helligkeit sowie Stromverbrauch und Preis. So bleibt mehr Budget für das lebenslange Lernen übrig – und darauf kommt es schließlich an!

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Panasonic3D-Riesenplasma

Der größte 3D-Plasma der Welt!

Bereits auf der IFA 2010 zeigte Panasonic das größte 3D-fähige FullHD Plasma-Display der Welt. Es besaß eine Diagonale von 152 Zoll, also fast vier Metern. Man könnte Menschen somit in voller Lebensgröße in 3D darstellen. Verlockend. Bei dieser Größe hatte Panasonic die Auflösung gleich mal auf 4.096 x 2.160 Bildpunkte aufgerüstet und damit sogar den Ultra HD-Standard in dieser Hinsicht übertroffen. Macht zwar für Lernspiele wenig Sinn und dürfte kaum erschwinglich sein (ein Preis wurde nicht genannt), aber wer sonst schon alles hat, kann ja trotzdem zugreifen.

Aufmacher-Information

TVs für Lernspiele, und umgekehrt!

Mal ehrlich: Auf Ultra HD und Curved-Design können Lernspieler bequem verzichten. Full-HD-Auflösung und eine Diagonale von mindesten 40 Zoll sollten es aber schon sein. Sparsamkeit im Energieverbrauch und sinnvolle Extras sind ebenfalls willkommen. Hier exemplarisch zwei empfehlenswerte Modell und direkt darunter einige Lernspiele, die besonders von guten TVs profitieren:

Kleines Technik-Lexikon

Aufmacher-Information

1080p
Bildschirmauflösung von 1.920x1.080 Pixel als Vollbilder (progressive).

720p
Bildschirmauflösung von 1.280x720 Pixel als Vollbilder (progressive)

Beamer
Umgangssprachliche Bezeichnung für einen Videoprojektor. Wann und welche Beamer sich für Lernspiele lohnen, lesen Sie hier.

Blu-ray
Digitales optisches Speichermedium für HD-Videos und Videospiele. Standard-Speicherkapazitäten von 25 GB (single layer) bzw. 50 GB (dual layer). Nachfolger der DVD.

DVB
Digital Video Broadcasting. Verfahren zur kabellosen Übertragung von digitalen Inhalten (z.B. Fernsehen) über große Distanzen. Die Variante DVB-T (terrestrisch) hat sich mittlerweile in Deutschland als Standard etabliert.

Full HD
Bezeichnung für eine native Auflösung von 1.920x1.080 Bildpunkten. Nicht zu verwechseln mit HD ready.

HDMI
High Definition Multimedia Interface. Überträgt wie DVI Videosignale volldigital, hat aber den Vorteil, auch Audiosignale volldigital zu übertragen.

HDTV
High Definition Television. HDTV liegt im 16:9 Format vor und beginnt ab einer vertikalen Zeilenauflösung von 720p.

LCD-Fernseher
Liquid Crystal Display. Eine Technik für Bildschirme, bei der Flüssigkristalle durch elektrische Spannungen verschiedene Farbtöne erzeugen können. Neben Plasma-Fernsehern momentan die meist verbreitete Form von Flachbild-Fernsehern. Sie nutzen entweder LED- oder CCFL-Hintergrundbeleuchtung.

Plasma-Fernseher
Flachbildfernseher, deren Funktionsweise dem Prinzip einer Leuchtstofflampe ähnelt. Jeder physikalische Pixel des Bildschirms besteht aus jeweils drei mit einem Edelgasgemisch gefüllten Kammern. Durch elektrische Spannung wird das Gas ionisiert und in Plasma umgewandelt. Das Plasma erzeugt ultraviolette Strahlung, die bei Auftreffen auf eine Leuchtstoffschicht jeweils rotes, grünes oder blaues Licht erzeugt, woraus letztendlich die Farbe des Pixels gemischt wird.

(W)LAN
(Wireless) Local Area Network. Ein solches Netzwerk wird benötigt, um entweder mit einem Gerät, das nicht direkt ans Internet angeschlossen ist, online zu gehen oder aber anhand mehrerer Konsolen oder PCs gegeneinander zu spielen.

 

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Samsung UE40H5090: 40 Zoll LED-Backlight, Full HD, 100 Hz, Triple-Tuner, Energieklasse A+ – alles zusammen für etwa 300 Euro zu haben!

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Scene it? Ganz großes Kino: Die Kombination von Filmausschnitten und Textfragen schreit geradezu nach einem großen Bildschirm!

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