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Boogie

Rundum-Rhythmusspiel selbst für die gröbsten Grobmotoriker

Über den Stil von Boogie mag man geteilter Meinung sein, eines steht ob des Seesterns im Saturday-Night-Fever-Outfit auf der Packung und im Spiel aber fest: Boogie *hat* Stil. Einen ganz eigenen. Sollte der nicht Ihr persönliches Gusto treffen – kein Problem: Auf Wunsch dürfen Sie gerne Ihren eigenen Tänzer erstellen und die Hüften kreisen lassen.

Rhythmus, wo man mit muss

Im Grunde ist Boogie ein Rhythmusspiel wie SingStar oder Guitar Hero oder DDR. Wo diese aber üblicherweise zum Gesang oder zum Tanz einladen, lässt Boogie Ihnen selbst die Wahl: Bei jedem Song können Sie entweder zum mitgelieferten Mikrofon greifen, oder mit der Wiimote in der Hand den Takt Ihres virtuellen Tänzers angeben. Ebenfalls mit an Bord ist ein kompakter Regisseur-Modus: Hier können Sie Ihre Gesangstalente oder Ihre Performance auf der Tanzfläche aufnehmen und danach sogar schneiden und mit Spezialeffekten versehen. Natürlich dürfen Sie von dem bescheidenen Wii-Spiel keine Studio-Software auf Niveau eines Musikproduzenten erwarten, ein unterhaltsamer Bonus ist die Option aber auf jeden Fall. Ein wichtiger noch dazu – der eher schlapp präsentierte Story-Modus findet auf dem Parkett nämlich nur schlecht in den Tritt. Um das maximale Potential von Boogie auszuloten, sollte man unbedingt zusammen mit Freunden vor dem Bildschirm antanzen.

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Schiefer Ton

Das vielleicht größte Problem, mit dem Boogie zu kämpfen hat, ist die Steuerung des Spiels. Dabei ist es mitnichten zu schwer zu steuern – ganz im Gegenteil. Die Tänze lassen sich mit einer solchen Leichtigkeit ausspielen, dass kaum irgendwer vor eine Hürde oder eben auch nur Herausforderung gestellt wird. Natürlich muss ein Partyspiel, das der Großteil der Teilnehmer vorher vielleicht noch nie gesehen hat, leicht verständlich und rasant im Hirn sein. Aber wenn man sich irgendwann fühlt, als könnte man mit der Wiimote eine nervige Fliege verscheuchen, anvisieren, platt schmeißen und dabei immer noch die Höchstpunktzahl einfahren, ist mindestens ein Teil des Konzepts nicht mehr sinngemäß.

Ein noch größeres Problem ist der Karaoke-Modus. Er begnügt sich damit, Stimmlage und Rhythmus der von Ihnen ins Mikrofon gesungenen Texte zu messen. Er beurteilt aber eben nicht den tatsächlichen Inhalt Ihres Gesangs. Will heißen: Sie könnten Boogie auch unsere Firmengeschichte vorsingen – so lange Sie dabei den perfekten Takt und die gewünschte Tonlage treffen, stehen Sie am Ende mit voller Punktzahl da. Liebenswert und charismatisch, mit einem unverwechselbaren Stil und einer Songliste, die – wenn auch sicher etwas einseitig – perfekt zum beschwingten Thema passt. Doch das reine Charme-Schaulaufen reicht hier nicht aus. Den gähnend langweiligen Solo-Modus spielt man bestenfalls zum Trainieren der Songs an, doch selbst auf der Party vor der Wii kommt ob der horizontalen Herausforderungskurve wenig Spaß auf.

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Was können Sie lernen?

  • Tanzen, Rhythmik, Singen, Töne halten, Melodien treffen

Für wen eignet sich das Spiel?

  • Spieler aller Altersgruppen mit Interesse an Tanz, Musik und Gesang

Günstig bestellen bei amazon.de:

Alternativ erhältlich für Nintendo DS:

Alternativ erhältlich für PlayStation 2:

Information und Wertung

Vertrieb
Genre
Spieler
Sprache
USK
Erhältlich
Pro
Contra
EA
Musik
1-4
Deutsch
ab 0
Jetzt!
tolle Ausstrahlung, tolles Flair
unterforderndes Gameplay
Lockt mit seinem Charme, spielt sich aber zu leicht.

Was ist eigentlich Boogie?

Boogie

Geboren aus dem Swing, einem klassischen Tanzstil der USA in den 20ern, und später weitergeleitet in den Rock’n’Roll, ist der Boogie-Woogie auch heute noch einer der beliebtesten Paartänze der Welt. Im 4/4-Takt getanzt, zeichnet er sich vor allem durch seine enorme Bewegungsfreiheit aus. Der Boogie ist aber auch ein Musikstil für das Klavier. Entstanden ist der gegen 1910. Er wurde gern auf sogenannten „Rent-Parties“ gespielt, wo der Hausherr eine kleine Fete veranstaltete und mit den Einnahmen seine Miete bezahlte.

Der Ton macht die Musik

Boogie Soundtrack

Natürlich ist so ein Tanz/Musik-Spiel nix ohne einen vernünftigen Soundtrack im Gepäck. Insgesamt 39 Songs warten auf Ihre Rhythmustalente. Bitteschön:

ABC (The Jackson 5); Baila Me (Gypsy Kings); Boogie Oogie Oogie (Taste Of Honey); Brick House (The Commodores); Canned Heat (Jamiroquai); Celebration (Kool & The Gang); Dancing in the Street (Martha Reeves & The Vandellas); Dancing Machine (Jackson 5); Don't Cha (Pussycat Dolls/Busta Rhymes); Fergalicious (Fergi); Get Right (Jennifer Lopez); Get The Party Started (Pink); Girls Just Want To Have Fun (Cyndi Lauper); Groove Is In The Heart (Dee-Lite); I Want You Back (The Jackson 5); I'm A Slave 4 U (Britney Spears); It's Raining Men (The Weather Girls); Karma Chameleon (Culture Club); Kung Fu Fighting (Carl Douglas); Le Freak (Chic); Let's Get It Started (Black Eyed Peas); Love Rollercoaster (Red Hot Chili Peppers); Love Shack (The B-52's); Mambo No. 5 - A Little Bit of (Lou Bega); Milkshake (Kelis); One More Time (Daft Punk); One Way Or Another (Blondie); Oops I Did It Again (Britney Spears); Pop Muzik (M); S.O.S. (Rihanna); Stars (Simply Red); That's The Way I Like It (KC And The Sunshine Band); Tu Y Yo (Thalia); U Can't Touch This (M.C. Hammer); Virtual Insanity (Jamiroquai); Walking On Sunshine (Katrina & The Waves); We Are Family (Sister Sledge); Y.M.C.A. (The Village People)

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