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Wer wird Millionär?

Die Frage, die Millionen beschäftigt. Ratespaß für die ganze Familie?

Bis heute versammeln sich noch ganze Familien vor dem Schirm, um zu wissen, zu raten und zu träumen. Wii ist bei Familien beliebt, also muss doch auch ein Wer wird Millionär?-Spiel bei dieser Zielgruppe gut ankommen. Zunächst kein verwerflicher Gedanke, doch die Umsetzung und letztlich das Preis-Leistungsverhältnis geben dem Quizfan noch vor der 16.000-Euro-Frage ernste Rätsel auf.

Quiz für mich?

Wer wird Millionär? stammt aus Ubisofts Spiele für mich-Reihe, kommt aber ohne Günther Jauch. Der steht exklusiv für die TV-Show. Dennoch soll der Gelegenheitsspieler hier richtig Spaß haben, wenn er per Remote die korrekte Antwort anklickt, um einige Tausend Euro reicher zu werden – natürlich nur virtuell. Die Einstiegsaufgabe fällt hier weg. Der Moderator lädt gleich zur ersten Frage. Die ist zwar in Quiztradition sehr leicht, wird aber im Gegensatz zur TV-Show nicht vorgelesen. Das ließe sich verschmerzen, wären da nicht die sich ständig wiederholenden Phrasen des Moderators. Spätestens ab der mittleren Gewinnstufen neigt man dazu, den Ton abzudrehen. Selbst der gewiefteste Wissensfuchs wird auf dem Weg zur Million nicht umhinkommen, die Joker einzusetzen. Ubisofts Raterei ist in diesem Zusammenhang nicht mehr auf dem neuesten Stand. Hier gibt es lediglich 50:50-, Publikums- und Telefon-Joker. Es fehlen der Zusatzjoker, den der Kandidat gegen den Verzicht der Sicherheitsstufe von 16.000 Euro eintauschen kann, und der erweiterte Telefonjoker.

Unfähige Telefonjoker

Apropos, Telefonjoker: Der zeigt sich im Spiel als ziemlich nutzlos. Ihnen stehen vier Kandidaten zur Verfügung. Vom Pferde liebenden Teen bis zum geschichtlich interessierten Familienvater ist alles vertreten. Erstaunlich ist deshalb, dass regelmäßig falsche Antworten gegeben werden. Natürlich ist der Telefonjoker kein Freifahrtschein zur Million, doch der Frust über ständig falsche Antworten kann groß sein. Der Einsatz der Telefonjoker läuft ebenfalls völlig lautlos ab. Zur quasi nicht existenten Akustik gesellt sich ein absolut statisches Bild. Kein Studio. Keine Kameraschwenks durchs Publikum. Kein gar nichts. Dass ein Ratespiel sehr viel engagierter, sehr viel lebendiger präsentiert werden kann, beweisen etliche Genre-Mitbewerber: BUZZ! (PS2, PS3), You don't Know Jack (PC) und selbst das mäßige Scene it! (Xbox 360). Ja, sogar die Wer wird Millionär?-Ausgaben auf der PS2 hatten mehr Pepp. Natürlich erkennen wir an, dass sich das Wii-Spiel mit wahrscheinlich drakonischen Lizenzbestimmungen konfrontiert sieht und so nur innerhalb eines eng gesteckten Rahmens agieren kann. Doch gegen das Eingeben des eigenen Namens, eine Highscoreliste oder ein kleines Feuerwerk beim Gewinnen der Million kann selbst RTL nichts haben. Sicher, es gibt auch einen Zweispieler-Modus, doch dann steht man die karge Präsentation eben schlicht gemeinsam durch.

  • Wer-wird-Millionär-01
  • Wer-wird-Millionär-02
  • Wer-wird-Millionär-03
  • Wer-wird-Millionär-04

Was können Sie lernen?

  • Fragen aus unterschiedlichen Wissensgebieten

Für wen eignet sich das Spiel?

  • Spieler aller Altersgruppen mit Interesse an klassischen Quizspielen

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Alternativ erhältlich für Nintendo DS:

Alternativ erhältlich für PlayStation:

Alternativ erhältlich für Game Boy Advance:

Alternativ erhältlich für PC:

Information und Wertung

Vertrieb
Genre
Spieler
Sprache
USK
Erhältlich
Pro
Contra
Ubisoft
Wissen
1-2
Deutsch
ab 0
Jetzt!
bekannte Lizenz, 1000 Fragen
preislich indiskutabel, kaum Sound
Millionär wird hier nur einer: der Publisher. Viel zu teuer für das Gebotene.
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